Die österreichische Bausparer-Mentalität

  • 30. März 2016, 10:26

Ich habe ein Start Up gegründet! Na, hast leicht sonst keinen Job gefunden?

Reaktionen wie diese sind in Österreich leider leider keine Seltenheit. Da braucht man sich nicht wundern, dass unsere Gründungsintensität im EU-Vergleich lediglich im schlechten Mittelmaß herumsumpert. Das hängt neben unattraktiven Rahmenbedingungen wie dem bereits thematisierten Bürokratiemonster und vergleichsweise hoher Abgaben, vor allem aber mit unserer österreichischen Bausparer-Mentalität zusammen.

In Österreich zeigen nur rund 20 Prozent der jungen Generation den Wunsch, sich selbstständig zu machen, in Schweden sind es zum Vergleich 60 Prozent. Bloß kein Wagnis – bloß nix Neues und jetzt kommt’s: Die große Angst vor’m Scheitern! Ja – die Angst vor’m Scheitern ist leider eine österreichische Volkskrankheit. Und sie ist da, weil es Null-Toleranz für unternehmerisches Scheitern in Österreich gibt. Ein großer Fehler, denn: Wer durchstarten will, muss auch scheitern dürfen!

Edison hatte für die Erfindung der Glühbirne angeblich rund 9500 Kohlefäden ausprobiert, bis er denjenigen fand, der die Glühbirne dauerhaft zum Leuchten brachte. Die Ideen wären ja da – aber wir werfen sie, nachdem wir darüber nachgedacht haben und leider keine 150% Erfolgsgarantie besteht direkt in die Tonne.

Optionen zu Nutzen bedeutet Risiko einzugehen. Fangen wir damit an mehr Mut zu haben! Beginnen wir endlich damit unsere Visionen in die Tat umzusetzen und unsere Zukunft selbst zu gestalten!

Spürst du die Veränderung? #UnternehmenKämpfenJetzt für ihre Kunden. die-eisbrecher sagt dir wie.

Foto: file404 / shutterstock