Brexit: Der Generationenkampf

  • 28. Juni 2016, 17:59

Wie bereits gestern geschrieben. Ja – 75 Prozent der 18- bis 24-Jährigen waren für den Verbleib in der Europäischen Union. Und daraus wird nichts, denn die Alten haben die Wahl entschieden. Aber ihr seid nicht hingegangen. Wenn nur 36 Prozent der 18- bis 24-Jährigen an dem Brexit – Votum teilnehmen, läuft was gehörig schief!

Der springende Punkt ist die Alterspyramide bei den Wahlberechtigten!
Unsere Generation ist den Alten schon rein numerisch unterlegen. Schauen wir mal nach Österreich um ein konkretes Beispiel zu nennen. Die unter 30-Jährigen machen lediglich 20 Prozent der Gesamtwählerschaft aus. Die über 65-Jährigem im Vergleich schon über 23 Prozent. Und die Tendenz steigt. Ja das steht nicht in Relation und ist nicht „fair“. Das ist aber die Konsequenz einer immer älter werdenden Gesellschaft.

Wenn wir schon unterlegen sind, dann müssen wir uns organisieren und gemeinsame Stimme erheben!
Ja die Alterspyramide benachteiligt uns! Das ist mies. Aber ein Grund mehr unsere Anliegen penetrant einzufordern. Der Brexit ist das jüngste Beispiel für das Versagen der Stimme der Jungen. Hätten sich die Jungen stärker an der Wahl beteiligt, hätte sich das Ergebnis gedreht!

Aber wer nicht zur Wahl geht, darf sich nicht beschweren und wird nicht ernst genommen. Wir müssen es uns wieder erkämpfen als Wählerzielgruppe ernst genommen zu werden. Wir müssen die höchste Wahlbeteiligung haben und politisches Versagen am konsequentesten abstrafen. Wir müssen uns organisieren und unsere Zukunft selbst bestimmen. Das wird uns keiner abnehmen! Wo kommen wir hin, wenn weiterhin die Alten über das Leben von uns und unseren Kindern bestimmen.

Wacht auf, engagiert euch und übernehmt Verantwortung!

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Foto: Twin Design / shutterstock