Haberl: „Unsere Mitarbeiter definieren den Erfolg.“

  • 11. August 2016, 10:32

Eine Pizzeria die 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche geöffnet hat und in nur 2 Minuten servieren kann? Das junge Start Up „BistroBox“ macht es möglich. Begonnen hat alles als Studentenidee auf der Fachhochschule. Wenn die Mensa bereits zu und man trotzdem Hunger hat, wie genial wäre dann eine ofenfrische Pizza auf Knopfdruck…

Eine innovative Verpackung, kombiniert mit dem Einsatz eines speziellen Heißluftofens macht es möglich. Heute ist das innovative Unternehmen der 3 FH-Absolventen, Jürgen, David und Klaus an über 20 Standorten präsent und mit einem Franchise System kräftig am expandieren.

Ich habe Klaus angerufen und wollte wissen wie das jetzt genau war mit der Erfindung der schnellen Pizza aus der Bistro Box. Hier das Interview:

Klaus. Wie ist denn die Idee entstanden?
„Wir saßen wieder mal in einer Marketingvorlesung auf der FH. Da kam die Idee auf, dass es cool wäre per Knopfdruck frisches Gebäck aus einem Automaten zu bekommen. Die Vorstellung hat uns nicht mehr losgelassen. Weil aber Pizza besser schmeckt und mehr Umsatz macht, haben wir uns für die Pizza statt Semmeln entschieden. Auf Grundlage dieser Idee haben die Entwicklungen begonnen. Unser erster Prototyp war Mamas umgebauter Küchenofen. Die Pizza war kohlschwarz und der Ofen hat gebrannt. Letztlich hat es sicherlich um die 10.000 Pizzen gebraucht um die notwendige Funktionalität und den guten Geschmack zu erreichen.“

Was war eure Motivation für den Schritt in die Selbstständigkeit?
„Selbstständigkeit war immer ein Thema. Wir haben unsere Idee ja zu dritt auf der FH geboren. Es ging alles „step by step“ und nachdem wir einen Investor gefunden hatten, war es eine Notwendigkeit unsere Selbstständigkeit zu begründen.“

Mit welchen Hürden und Widerständen hattet ihr zu kämpfen?
„Am Anfang waren die technischen Hürden im Vordergrund, dann natürlich auf finanzielle.
Aber wir konnten unsere Partner, Investoren und Fördergeber stets überzeugen in unsere Idee zu investieren, weil wir und auch sie stets daran glaubten.“

Würdest du rückblickend betrachtet, etwas anders machen?
„Ja! Vermutlich noch fokussierter arbeiten. Das wichtigste als „Start Up“ ist nun mal der Fokus. Kreativität ist grundlegend, kann aber im Übermaß auch dazu führen, dass man sich verirrt.“

Wie wichtig ist es euch eigentlich als Unternehmer gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen?
„Die gesellschaftliche Verantwortung ist uns als Arbeitgeber sehr wichtig. Unsere Mitarbeiter definieren den Erfolg. Wir sind ein Team! Jeder bringt seine Themen, Vorschläge und Anregungen mit und wir finden gemeinsam eine Lösung. Am allerwichtigsten im täglichen Umgang miteinander ist die Ehrlichkeit.“

Welchen Gedanken möchtest Du jungen und werdenden Gründern mit auf den Weg geben?
„Habt Spaß an dem was ihr macht und behaltet das Ziel im Auge!“

Junge und innovative Köpfe sind die #HeroesUnsererZeit. Wir sind stets auf der Suche nach Ideen, die unsere Welt ein Stück weit verändern. Jeder von uns leistet seinen Beitrag. Wir verändern die Kommunikationsbranche. Spürst du die Veränderung? #UnternehmenKämpfenJetzt für ihre Kunden. die-eisbrecher sagt dir wie.